Regelmäßige Barhufbearbeitung
Die Basis für gesunde Hufe: Bearbeitung in individuell passenden Intervallen, abgestimmt auf Hufwachstum, Haltung und Nutzung Ihres Pferdes.
Huforthopädie nach Jochen Biernat
Der Huf trägt das ganze Pferd. Deshalb betrachte ich ihn nie isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit Körper, Haltung und Bewegung.
Die Huforthopädie nach Jochen Biernat ist ein Bearbeitungskonzept, das den Huf als lebendiges, wandelbares Organ versteht. Statt eine Form von außen zu erzwingen, wird der Huf so bearbeitet, dass er sich Schritt für Schritt in eine physiologisch gesunde Richtung entwickeln kann.
Dabei gilt: Jede Veränderung braucht Zeit. Fehlstellungen, Zwanghufe oder untergeschobene Trachten sind meist über Jahre entstanden und lassen sich nicht in einem Termin beheben. Mit regelmäßiger, feiner Bearbeitung und einem geschulten Blick auf das Gangbild lässt sich jedoch erstaunlich viel bewegen.
Leistungen
Die Basis für gesunde Hufe: Bearbeitung in individuell passenden Intervallen, abgestimmt auf Hufwachstum, Haltung und Nutzung Ihres Pferdes.
Unterstützung bei Zwanghufen, untergeschobenen Trachten, Spalten oder anderen Hufproblemen, auf Wunsch in Abstimmung mit Tierarzt und Therapeut.
Beratung und Begleitung beim Weg vom Eisen zum Barhuf, mit realistischem Blick darauf, was Ihr Pferd in der Übergangszeit braucht.
Geduldiges Heranführen junger Pferde an die Hufbearbeitung, damit aus dem ersten Kontakt eine gute Gewohnheit fürs Leben wird.
Transparent & fair

Vertrauen statt Konditionierung
Nicht jedes Pferd verweigert das Hufgeben aus Ungehorsam. Häufig liegen die Ursachen tiefer: körperliche Einschränkungen, Unsicherheit oder belastende Erfahrungen.
Mein Ziel ist deshalb nicht, das Pferd zum Hufgeben zu konditionieren, sondern die Ursache zu erkennen und gemeinsam mit Pferd und BesitzerIn nachhaltig daran zu arbeiten.
individuell abgestimmt
Der Weg zum Termin
Sie erzählen mir kurz von Ihrem Pferd: Rasse, Alter, aktuelle Situation der Hufe und was Ihnen am Herzen liegt.
Ich schaue mir Ihr Pferd in Ruhe an: Hufe, Gangbild, Haltung. Danach besprechen wir gemeinsam, wie der Weg aussehen kann.
Wir finden das passende Bearbeitungsintervall für Ihr Pferd. So können sich die Hufe kontinuierlich und in ihrem Tempo entwickeln.
Gut zu wissen
Das ist individuell verschieden. Übliche Intervalle liegen zwischen vier und acht Wochen, bei huforthopädischen Fällen anfangs auch enger. Wir finden gemeinsam den Rhythmus, der zu Ihrem Pferd passt.
So lange, wie Ihr Pferd braucht. Ich plane bewusst großzügig, damit kein Zeitdruck entsteht, gerade bei jungen oder sensiblen Pferden.
Barhufbearbeitung: Pony und Großpferd 60 Euro, Kaltblut 85 Euro. Shettys, Esel und Mulis nur auf Anfrage. Hufgebetraining: 30 € pro Einheit (meist 20 bis 45 Minuten) zzgl. Anfahrt.
Nein, im Gegenteil: Genau solche Pferde sind mein Schwerpunkt. Mit Ruhe, Geduld und kleinen Schritten kommen wir ans Ziel, ohne Druck und ohne Gewalt.
Ja, bei Bedarf. Hufbearbeitung ist Teamarbeit: Je besser Tierarzt, Therapeut und Hufbearbeiterin zusammenspielen, desto mehr profitiert Ihr Pferd.
Gut möglich, ja. Viele suchen zuerst nach einem Hufschmied, wenn es um die Hufpflege geht. Der klassische Hufschmied beschlägt Pferde mit Eisen. Ich arbeite als Barhufbearbeiterin ohne Beschlag und bearbeite den Huf huforthopädisch nach Jochen Biernat. Für viele Pferde ist der Barhuf eine gesunde Alternative, und auch die Umstellung vom Eisen begleite ich. Ob das zu Ihrem Pferd passt, finden wir gemeinsam heraus.
Schreiben Sie mir oder rufen Sie an. Gemeinsam schauen wir, wie ich Ihr Pferd auf dem Weg zu gesunden Barhufen begleiten kann.